Tag Archives: Essen

Pancakewafflething

21 Oct

Oh, hallo, hallo! Die Katastrophen sind zurück!

Neulich, ja, da wollte ich mir ja mal was richtig Gutes tun. Eins der drei Nahrungsmittel, die ich nämlich mag, sind Waffeln. Also musste ein Waffeleisen her. Plan: Zimt-Kardamom-Waffeln mit karamellisierter Birne und Kürbis.
Aber immer, wenn ich mir etwas kulinarisch Gutes tun will, endet das ja in einem ziemlichen Desaster …
Erstmal muss ich ja sagen, dass Chefkoch.de waffelmäßig nicht so viel drauf hat. Das beliebteste Rezept will gleich 40 Portionen mit gefühlten 100 Eiern kochen. Also, ernsthaft? Ich möchte gerne zwei Waffeln zum Abendessen knuspern und nicht gleich für einen kompletten Kindergeburtstag backen!!
Ein Blick in den Kühlschrank verriet dann schnell, dass nicht genau Eier für Waffeln und Frühstück am nächsten Tag da sind, also noch mal zum Supermarkt. Aber wer schon mal samstagabends im Supermarkt der Großstadt war, der weiß: Eier ist da nicht mehr. Jedenfalls nichts, was ich moralisch akzeptieren kann.
Dann eben kein Frühstücksei.
Weiter im Rezept: Butter schmelzen, Eier trennen und aufschäumen, Mehl mit Backpulver mischen … Verdammt, das Backpulver ist total klumpig! Das nehm ich nicht mehr.
Und jetzt? Noch mal zurück zum Supermarkt? Auf keinen Fall!
Dann werden daraus eben Pfannkuchen gemacht.
Ups, jetzt habe ich schon 200 g Butter dazugegeben … die gehören eigentlich nicht ins Rezept. Egal.
Hm, und 100 ml Sahne lassen sich nicht so richtig schlagen. Ziemlich armselig.
Mist, jetzt ist der Pfannkuchen auch noch gerissen.
Lassen wir besser mal wenigstens den Kürbis weg …

Wichtig: Erst Zutaten checken, dann zum Supermarkt gehen.

Pfannkuchen, Waffeln, waffles, pancakes

Oh, hello, hello, the moron is back!

The other day, I decided to give myself a treat. One of the three foodstuffs I like are waffles. So I needed to buy a waffle iron. The plan: Waffles with cinnamon and cardamom and caramelized pear and pumpkin.
But always I wanna give myself a culinary treat, it ends in a catastrophe …
First, I have to say, that the recipe I found on the net, was totally crazy. It wanted me to make 40 portions with about 100 eggs! Really, I wanted to bake myself two waffles for dinner, not for a whole kid’s birthday!!
Checking the fridge I realize that I don’t have enough eggs for waffles and breakfast. So back to the supermarket. But everyone who has been to a big city’s supermarket on a Saturday night knows: No way to get eggs, or at least not ethically acceptable in normal amounts.
Okay, no eggs for breakfast.
Back to the recipe: Melt butter, seperate the egg and stirr, mix flavour with baking powder. Oh, damn it! My baking powder got clumpy! I can’t use that anymore!
So what now? Go back to the supermarket? No way!
So I make pancakes instead.
Oops, now I poured 200 g butter in the dough, that wasn’t really part of the recipe … Who cares?
Hm, you can’t really whip 100 ml cream.
Oh, shit, now my pancake broke.
Better I don’t try my luck with that pumpkin …

Important: First check ingredients, then go to the supermarket!

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No Kraut

1 Sep

Rezept für Wildreis-Ananas-Salat.

Die heutige Aufgabe: Wildreis-Ananas-Salat.

Ich mag kein Sauerkraut.
Ich mag keinen Reis.
Ich mag keinen Salat.

Dieser Wildreis-Ananas-Salat ist widerlich.

Disgusting rice pineapple salad.

Today’s challenge: rice pineapple salad.

I don’t like sauerkraut.
I don’t like rice.
I don’t like salad.

This rice pineapple salad is digusting.

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A cold meal is a salad

31 Aug

Seite aus meinem Kochbuch mit Bulgur-Salat.

Okay, also das ist der Plan. Zeit für die Umsetzung.

Das fängt ja schon mal gut an. Die ersten Rezepte in meinem tollen Kochbuch sind “Snacks & Vorspeisen”. Wie oft habe ich denn bitte die Gelegenheit, Snacks und Vorspeisen präsentieren zu wollen? Nie. Genau. Wird also übersprungen.
Weiter geht’s zu “Salate”. Den Anfang macht irgendwas mit “mariniertes Gemüse”. Klingt nett, aber halt! Steintopf? Wer hat denn so was?
Next: Löwenzahn-Dings. Ich gehe doch jetzt nicht auf die Wiese und pflücke Löwenzahn! Wer kommt nur auf solche Ideen?
Next: Blugur-Salat. Ich weiß nicht, was Bulgur ist, aber Coucous geht doch sicher auch, oder?
Die Oliven lassen wir mal weg. Die mag ich nicht.
Und, ups, ich habe das Dressing vergessen. Egal, Dressing wird überbewertet.
Heute bin ich vorbereitet und bereite den Couscous als erstes zu! Oh, ich hätte von Anfang an Knoblauch mitkochen sollen? Verdammt!
Weiter im Text. Auberginen klein schneiden, salzen und zehn Minuten lang ziehen lassen. Laaaaangweilig! Wer hat sich nur ausgedacht, dass man beim Kochen immer so viel warten muss?
Ab in die Pfanne damit.
Zucchini und Zwiebeln klein schneiden und … Nichts und? Muss man das nicht auch braten? Rohes Gemüse ist mir suspekt. Auch in die Pfanne damit.
Jetzt habe ich eine schöne Portion gebratenes Gemüse mit Couscous. Ich könnte jetzt – wie im Rezept beschrieben – noch Basilikum dazuwerfen. Aber mein Basilikum sieht echt traurig aus. Lassen wir ihm seine Blätter.
Ab auf den Teller mit dem Kram und dann noch ein Ei obendrauf. Sieht seltsam aus, aber so steht’s im Rezept.
Jetzt könnte ich das alles schon essen, aber wenn es noch warm ist, ist es kein Salat.
Es soll aber einer sein.
Ist eine Mahlzeit automatisch ein Salat, wenn man sie kalt werden lässt?

Lektion gelernt: Gib Knoblauch dazu und es schmeckt automatisch. Der Rest ist dann egal.

Eine Portion Couscous-Salat.

Okay, that’s the plan. Time to do it.

It doesn’t really start well. The first recipes in my great cooking book are “snacks & appetiser”. How often do I have the chance to present snacks and appetiser? Right. Never. I will skip that.
Next to “salads”. The beginning is some kind of “marinated vegetable”. Sounds nice but wait! Stone pot? Who’s got things like that?
Next: Dandelion-thingie. I won’t go out in the park and pluck dandelions for my salad! Who has such ideas?
Next: Bulgur salad. I don’t know what bulgur is but maybe couscous will work as well?
I will skip the olives. I don’t like them.
Oops, I forgot about the dressing. I don’t like that anyway. Dressing is overrated.
Today I’m prepared and cook the couscous right at the beginning. Oh, I should have cooked the garlic right from the start? Damn it!
What’s next? Cut the aubergine, salt it and wait ten minutes. Booooring! Who came up with the idea that you always have to wait so much while cooking?
Down in the pan with you.
Cut cougette and onion and … nothing? Don’t I have to fry that? I think raw vegetables are weird. Down in the pan with you.
Now I got a nice portion of fried vegetables with couscous. I could add – like the recipe said – basil. But my basil looks kind of sad. It can keep it’s leaves.
Down to the plate with the stuff and an egg on top. Looks strange but that’s what the recipe said.
I could eat all that right now, but if it’s wam, it’s not a salad.
But it should be one.
Is a meal automatically a salad if it becomes cold?

Lesson learned: Add garlic and everything tastes good. No one cares about the rest.

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The plan

31 Aug

Das ist der Plan. Ein Buch. Viele Katastrophen. Wie in Julia & Julie, diesem schrecklichen Film.

Das ist der Plan für die nächste Zeit.

That’s the plan. One book. Many catastrophes. Like in Julia & Julie, this dreadful movie.

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Add sugar to it, Baby!

25 Aug

Was sind eigentlich die Regeln für diesen Blog? Ich bin mir da selbst nicht so sicher. Gilt auch Essen, das eigentlich ganz okay war?

Nach dem Reis-Desaster von neulich wollte ich heute jedenfalls alles richtig machen und habe den Reis schon aufgesetzt, während ich noch in Ruhe Sims vor mich hingezockt habe.
Bis ich dann also tatsächlich essen wollte, war der Reis schön pampig. Das ist gut. Pampe ist gut.
Dennoch muss ich sagen: Reis ist ja einfach nur so ein Füllstoff, der eigentlich ja irgendwie nach nichts schmeckt.
Also der Trick, wie ich heute mein Essen gerettet habe:
1. Zwiebeln in Butter mit ganz viel Rohrzucker anbraten.
2. Noch zwei Scheiben Ananas dazustückeln.
Dann schmeckt die Mahlzeit nämlich nicht mehr nach schnöder Reis-Pampe (Konsistenz: gut, Geschmack: nicht vorhanden), sondern einfach nur süß und ein bisschen saftig von der Ananas.  Und das obwohl ich gar keine Ananas mag.
Ich werte das als Erfolg.

Dennoch: Das Beste am heutigen Abendessen war das Tanzen zu Electric Six. I’ve got something to put in you …

In diesem Sinne heute ein leerer Teller:

Meal was alright, plate is empty.

What are the rules for this blog? I don’t really know myself. Is food okay that I actually kind of liked?

After the rice disaster of the other day, I wanted to make everything alright today and cooked the rice slowly while I was playing Sims.
Unitl I finally wanted to eat, the rice was nicely pappy. That’s good. Pap is good.
Still I got to say: rice is just a filling material that has no real taste.
So this is the trick how I saved my meal today:
1. Fry onions in butter with a lot of cane sugar.
2. Add two slices of pineapple.
By that the food doesn’t taste like boring rice pap anymore (stiffness: good, taste: not existing), but just sweet and a little juicy thanks to the pineapple. And that although I don’t like pineapple.
I see that as a success.

Still: The best about tonight’s dinner was dancing to Electric Six. I’ve got something to put in you …

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The sauce case

17 Aug

Und da ist diese Sache mit der Soße. Ein winziges Detail, an der doch das ganze Essen schlussendlich hängt.

Soßen waren mir ja schon als Kind sehr suspekt. Nudeln aß ich schon immer am liebsten oben ohne – oder bestenfalls noch mit Butter und Salz. Von anderen Gerichten ganz zu schweigen.
Nun bin ich aber nun erwachsen (zumindest behauptet mein Alter das) und die Vernunft verbietet dem inneren Kind seine simple Ernährung, wenn es mal wieder brüllt: “Aber keine Soße dazu!”
So viel dazu.
Gestern sollte es etwas Einfaches, aber trotzdem Gesundes auf den Teller geben.
Ein paar Kartoffeln in Scheiben, eine halbe Aubergine würfeln, dazu noch ein bisschen Zucchini und Zwiebeln. Mal davon abgesehen, dass ich nie genau weiß, wann das Zeug nun endlich gar ist und am liebsten alles so lange durchbrate, bis es auseinanderfällt … abgeseshen davon ist so eine Gemüsepfanne ja easy.
Aber dann ist da wieder die Sache mit der Soße.
Die Vernunft meckert: “Ey, da muss aber jetzt noch irgendwas dran!”
Was haben wir im Kühlschrank? Tomatenmark. Also mal eben einen ordentlichen Batzen drüber.
Da melden sich allerdings Vernunft #2 (wäre ja auch zu einfach, wenn man nur eine davon hätte) und fragt vorsichtig an: “Sag mal, sollte man Tomatenmark nicht eigentlich in irgendwas reinmischen? Sahne oder so?”
Vernunft #1 hat ehrlich keine Ahnung und guckt, ob es nicht noch mehr im Kühlschrank gibt. Sahne oder so.
Gibt es nicht.
Aber Joghurt. Geht das auch?
Vernunft #2: “Eher nicht, würde ich sagen.”
Vernunft #1: “Egal jetzt. Passt schon.”
Freund: “Ist aber schon ein bisschen sauer, gell?”
Ich: “Vielleicht kann man noch Worcestersauce oder Sojasauce drüber geben?”
Vernunft #1 und #2 im Chor: “Ach, vielleicht besser nicht.”

Lektion gelernt: Manchmal ist weniger Soße mehr.

Food with sauce isn't always better.

And then there is this thing about sauce. A tiny detail that makes or breaks your meal.

Already as a kid I found sauces quite dubious. I always liked pasta best without – or maximum with some butter and salt. Not to talk about other meals.
Now I’m adult (at least my age tells me so) and sanity forbids my inner child it’s simple eating, when it’s screaming again: “But no sauce!”
So much about that.
Yesterday I wanted something simple but still healthy on my plate.
Some potatoes in slices, a half aubergine diced, together with a little courgette and onions. Apart from the fact that I never really know when this stuff is done and I always fry it until it falls apart … apart from that such a vegetable pan is easy.
If it didn’t came to the thing about the sauce.
Sanity grumps: “Ey, you have to add something to that!”
What’s in the fridge? Tomato purée. Okay, a whole lump added.
But then sanity #2 (would be too easy if you had just one of that) asks carfully: “Tell me, don’t you mix tomatoe purée with something? Like cream?”
Sanity #1 is absolutely no idea and checks what’s in the fridge. Cream or something.
Nope.
But yoghurt. Does that work to?
Sanity #2: “I don’t think so.”
Sanity #1: “Doesn’t matter. Has to.”
Boyfriend: “A little sour, don’t you think?”
Me: “Maybe I can add worcester sauce or soy sauce?”
Sanity #1 and #2 in a chor: “Ah, just let it be.”

Lesson learned: Sometimes less sauce is more.

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