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The sauce case

17 Aug

Und da ist diese Sache mit der Soße. Ein winziges Detail, an der doch das ganze Essen schlussendlich hängt.

Soßen waren mir ja schon als Kind sehr suspekt. Nudeln aß ich schon immer am liebsten oben ohne – oder bestenfalls noch mit Butter und Salz. Von anderen Gerichten ganz zu schweigen.
Nun bin ich aber nun erwachsen (zumindest behauptet mein Alter das) und die Vernunft verbietet dem inneren Kind seine simple Ernährung, wenn es mal wieder brüllt: “Aber keine Soße dazu!”
So viel dazu.
Gestern sollte es etwas Einfaches, aber trotzdem Gesundes auf den Teller geben.
Ein paar Kartoffeln in Scheiben, eine halbe Aubergine würfeln, dazu noch ein bisschen Zucchini und Zwiebeln. Mal davon abgesehen, dass ich nie genau weiß, wann das Zeug nun endlich gar ist und am liebsten alles so lange durchbrate, bis es auseinanderfällt … abgeseshen davon ist so eine Gemüsepfanne ja easy.
Aber dann ist da wieder die Sache mit der Soße.
Die Vernunft meckert: “Ey, da muss aber jetzt noch irgendwas dran!”
Was haben wir im Kühlschrank? Tomatenmark. Also mal eben einen ordentlichen Batzen drüber.
Da melden sich allerdings Vernunft #2 (wäre ja auch zu einfach, wenn man nur eine davon hätte) und fragt vorsichtig an: “Sag mal, sollte man Tomatenmark nicht eigentlich in irgendwas reinmischen? Sahne oder so?”
Vernunft #1 hat ehrlich keine Ahnung und guckt, ob es nicht noch mehr im Kühlschrank gibt. Sahne oder so.
Gibt es nicht.
Aber Joghurt. Geht das auch?
Vernunft #2: “Eher nicht, würde ich sagen.”
Vernunft #1: “Egal jetzt. Passt schon.”
Freund: “Ist aber schon ein bisschen sauer, gell?”
Ich: “Vielleicht kann man noch Worcestersauce oder Sojasauce drüber geben?”
Vernunft #1 und #2 im Chor: “Ach, vielleicht besser nicht.”

Lektion gelernt: Manchmal ist weniger Soße mehr.

Food with sauce isn't always better.

And then there is this thing about sauce. A tiny detail that makes or breaks your meal.

Already as a kid I found sauces quite dubious. I always liked pasta best without – or maximum with some butter and salt. Not to talk about other meals.
Now I’m adult (at least my age tells me so) and sanity forbids my inner child it’s simple eating, when it’s screaming again: “But no sauce!”
So much about that.
Yesterday I wanted something simple but still healthy on my plate.
Some potatoes in slices, a half aubergine diced, together with a little courgette and onions. Apart from the fact that I never really know when this stuff is done and I always fry it until it falls apart … apart from that such a vegetable pan is easy.
If it didn’t came to the thing about the sauce.
Sanity grumps: “Ey, you have to add something to that!”
What’s in the fridge? Tomato purée. Okay, a whole lump added.
But then sanity #2 (would be too easy if you had just one of that) asks carfully: “Tell me, don’t you mix tomatoe purée with something? Like cream?”
Sanity #1 is absolutely no idea and checks what’s in the fridge. Cream or something.
Nope.
But yoghurt. Does that work to?
Sanity #2: “I don’t think so.”
Sanity #1: “Doesn’t matter. Has to.”
Boyfriend: “A little sour, don’t you think?”
Me: “Maybe I can add worcester sauce or soy sauce?”
Sanity #1 and #2 in a chor: “Ah, just let it be.”

Lesson learned: Sometimes less sauce is more.

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